Existenzgründung Coronavirus als Feuerprobe für UnternehmenKearney Experten analysieren die Auswirkungen auf die Lieferketten

Existenzgründung Coronavirus als Feuerprobe für UnternehmenKearney Experten analysieren die Auswirkungen auf die Lieferketten

13.02.2020 – 10:30

Kearney

Existenzgründung Coronavirus als Feuerprobe für UnternehmenKearney Experten analysieren die Auswirkungen auf die Lieferketten

{{#caption.text}}{{caption.label}}:{{caption.text}}{{/caption.text}}{{#credit.text}}{{credit.label}}:{{credit.text}}{{/credit.text}}{{#photographer.text}}{{photographer.label}}:{{photographer.text}}{{/photographer.text}}

Bild-Infos

Download

Düsseldorf (ots) Die durch das Coronavirus verursachten Zwangspausen in vielen chinesischen Unternehmen belasten die Lieferketten im weltweiten Handel. Kann die Epidemie nicht rasch eingedämmt werden, drohen Lieferschwierigkeiten auch für deutsche Unternehmen. Robert Kromoser, Partner und Experte von Kearney für Einkauf, Digitalisierung und Risikomanagement, Michael F. Strohmer, Partner und Co-Lead Operations Europa von Kearney und Alla Schwamborn, Expertin bei Kearney für Supply Chain Risk Management, über die Herausforderungen und die Gefahren für die deutsche Wirtschaft. Rien ne va plus – nichts geht mehr in China

Gmbh anteile kaufen finanzierung Reichtum Gmbh anteile kaufen+steuer

. Das sich rasant ausbreitende Coronavirus und die damit verbundenen Betriebsschließungen in Wuhan, sowie in einigen angrenzenden Regionen, sorgen weltweit für Turbulenzen in den Lieferketten. Passagier- und Frachtflüge sind ausgesetzt, Fabriken bleiben geschlossen und auch der Export von Europa nach China leidet

Gmbh anteile kaufen notar Annehmen GmbH als gesellschaft kaufen

. Laut WHO ist noch kein Anti-Serum in Sicht

Gmbh kaufen steuern Gmbh anteile kaufen risiken Unternehmensberatung

. Robert Kromoser, Partner und Experte von Kearney für Einkauf, Digitalisierung und Risikomanagement, sieht in erster Linie unmittelbare Lieferungsprobleme. Der Grund: Im Gegensatz zu klassischen Katastrophen, wie großen Erdbeben oder Tsunamis, die die Infrastruktur ganzer Landstriche in Mitleidenschaft ziehen, werden die Lieferketten bei einer Epidemie nicht auf einen Schlag ausgelöscht. Da die Infrastruktur erhalten bleibt, könnte die Produktion nach der Eindämmung schnell wieder hochgefahren werden. „Im Moment sind die Lieferketten noch nicht wirklich unterbrochen. Waren können frei bewegt werden, es kommt eher zu Reiseeinschränkungen

Gmbh mantel günstig kaufen Gmbh kaufen was beachten Gmbh kaufen

. Eine Gefahr für die Lieferketten entsteht dann, wenn die Fabriken über längere Zeit großflächig geschlossen werden“, so Kromoser. Globale Lieferketten diversifizieren Wann genau die Produktion wiederaufgenommen wird, ist derzeit reine Spekulation. Michael F. Strohmer, Co-Lead Operations Europa von Kearney, sieht es ähnlich: „Wir bemerken, dass Unternehmen mit wesentlichen Lieferanten in der Region Task Forces aufbauen, um einen Produktionsausfall möglichst zu verhindern. Hier sind Firmen in der Elektronik- und Automobilindustrie besonders betroffen. Nun kommt es darauf an, direkte Kontakte zu den Lieferanten in der Region zu knüpfen und laufende Transporte umzuleiten.“ Aktives Krisenmanagement als Wettbewerbsvorteil Um Lieferengpässe zu vermeiden, empfehlen die Experten die Intensivierung des eigenen Krisenmanagements. Wer über das beste und agilste Krisenmanagement verfügt und sich rasch die (noch) am Markt verfügbaren Kapazitäten sichert, hat einen Wettbewerbsvorteil. „Während der Überschwemmungen 2011 in Thailand hat ein deutscher Automobilbauer sofort alle global verfügbaren Bestände an Elektronikkomponenten aufgekauft und so die Produktion abgesichert“, erklärt Kromoser. Für den Experten ist das Coronavirus eine Feuerprobe für das Risikomanagement: sich nie von einem einzigen Standort mit einer kritischen Komponente abhängig machen. „Bezieht man den CO2 Ausstoß durch lange Transportwege, vermehrte Wetterkapriolen, die die Logistik beeinträchtigen, neue Gesundheitsrisiken wie Corona usw… mit ein, dann müssen sich Firmen die Grundsatzfrage stellen, ob man bei globalen Lieferketten nicht stärker auf Lagersicherheitsbestände und einen zweiten Lieferanten setzen sollte.“ Auch Alla Schwamborn, Expertin bei Kearney für Supply Chain Risk Management, empfiehlt, die Lieferanten mit Sorgfalt und Weitsicht zu wählen. „Es ist zu erwarten, dass auch in Zukunft Naturkatastrophen passieren oder Epidemien ausbrechen werden. Da können rasch Schäden in Milliardenhöhe entstehen. Investition in professionelles Lieferantenrisikomanagement rechnet sich dann schnell. In der Praxis heißt das: Kritische Materialien und somit Lieferanten identifizieren, Transparenz in der Lieferkette schaffen, Szenario basierte Krisenstrategien erarbeiten und strategische Lieferantenpartnerschaften darauf basierend aufbauen.“ Über Kearney Als globale Partnerschaft in mehr als 40 Ländern machen uns unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu dem, was wir sind. Als Einzelne bringen wir unterschiedliche Leidenschaften und Stärken ein. Was uns eint ist, dass wir alle genauso viel Freude an unserer Arbeit haben wie diejenigen, mit denen wir zusammenarbeiten. Gemeinsam mit ihnen lassen wir aus großen Ideen Realität werden und unterstützen sie dabei, ein neues Kapitel aufzuschlagen. www.de.kearney.com
Existenzgründung Coronavirus als Feuerprobe für UnternehmenKearney Experten analysieren die Auswirkungen auf die Lieferketten Erwerben

gmbh2go

Kommentare sind geschlossen.